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Lesley de Vries 1926 – 2012

Verwandlungen, Still-Leben, Menschen-Bilder, Szenenbilder, Erinnerungen: Die verschiedenen Sujets spiegeln stets die Gemütsbefindlichkeiten und das Interesse des Künstlers de Vries, mit allen Menschen in Kontakt zu treten nach dem Motto „die Fremde ist meine Heimat“.

In Paraguay geboren, in Dresden aufgewachsen, in Klausen in Südtirol seine gültige Heimat gefunden: Das sind die wichtigsten geografischen Parameter seines Lebens.

Die Bilder von Lesley de Vries bekunden eindringlich, wie sehr er sich in den verschiedenen Phasen seines Lebens als liebenswürdiger, extrovertierter Meister der Selbstäußerung manifestiert: Lebensgefühl wird bewusst. Nicht alle Aktivitäten kommen kommentarlos auf die Bildfläche, vieles umschreibt und verklausuliert er. Aber im Wissen um seine Lebensfreude spürt man die Stimmungswerte in seinen Porträts.

Die Themen wirken wie Attribute seiner Selbstbildnisse, veranschaulichen seinen Lebensraum, bekunden, dass er auch im alltäglichen Dasein für sich wichtige Sujets findet.

Realismus, Expressionismus und Impressionismus sind seine Anregungen und Malweisen.

(nach Texten von Gert Ammann, österreichischer Kunsthistoriker).